Die Arbeit mit Springer – Ein Erfahrungsbericht
Da ich in den nächsten Tagen auch die Manuskriptformatierung abschließen und das fertige “Buch” somit an den Springer-Verlag nach Heidelberg schicken werde, möchte ich hier einen kurzen Erfahrungsbericht zu meiner Zusammenarbeit mit dem zweitgrößten STM-Verlag der Welt publizieren.

Es fing im Juni 2009 mit einer E-Mail meinerseits an – eigentlich war es nicht mal eine E-Mail, sondern der Eintrag in ein Kontaktformular auf Springer.com. Ich machte den Vorschlag, Mark Pilgrims Werk in einer deutschen Übersetzung herauszubringen. Mit einer Antwort hatte ich nicht unbedingt gerechnet, doch nur wenige Tage später erhielt ich eine E-Mail von der Lektoratsassistentin. Sie fand meinen Vorschlag sehr interessant und wollte es an den Lektor weiterleiten.
Nach einiger Zeit habe ich dann zwei fertige Probekapitel an den Verlag geschickt und auf eine (hoffentlich positive) Rückmeldung des Lektors gewartet. Die Rückmeldung kam und war in der Tat sehr positiv. Nach einigen Mails, Telefonaten usw. bekam ich dann schließlich den Vertrag zugeschickt.
Nun zum Hauptaugenmerk dieses Berichts: Der Zusammenarbeit mit den Verlagsleuten. Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Angestellten eines solch großen Verlages die Zeit nehmen, auf jedes Detail persönlich einzugehen. Fragen wurden blitzschnell beantwortet, das Projekt selbst unglaublich gut aufgenommen – dies merkte ich auch bei den Telefonaten. Ich weiß natürlich nicht, wie es bei den anderen Abteilungen des Verlags aussieht – ich hatte und habe nur mit der IT-Sparte zu tun -, aber wenn alle dort so nett und freundlich sind, dann kann ich allen Autoren den Springer-Verlag wärmstens empfehlen.
Noch etwas zum Abschluss: Immer wieder wurde in meinem Bekanntenkreis davon ausgegangen, dass der Springer-Verlag ja der Axel Springer-Verlag sein müsse. Gegen dieses Gerücht habe ich natürlich lautstark protestiert (auch wenn die “Hörzu” eine sehr gute TV-Zeitschrift ist
Aus diesem Grunde schreibe ich auch immer “Springer Heidelberg”, auch wenn es eigentlich “Springer Berlin” sein müsste. Da Axel Springer aber mittlerweile auch in Berlin ist, versuche ich auf diesem Wege Verwechslungen auszuschließen.